Brutto-Netto · Steuer- und SV-Werte 2026

IG Metall Brutto Netto Rechner 2026

Alle sechs Abzüge einzeln aufgeschlüsselt: Lohnsteuer, Soli, Kirchensteuer, Rente, Arbeitslosigkeit, Kranken- und Pflegeversicherung, inklusive Sonderzahlungen.

  • 6 Abzüge einzeln sichtbar
  • Zusatzbeitrag frei einstellbar
  • Steuerklassen I bis VI
  • Sachsen-Sonderregel Pflege
Tarifentgelt und Netto berechnen ERA-Tabelle ab 01.04.2026 · Steuer 2026

Maßgeblich ist der Standort deines Betriebs, nicht dein Wohnort. Tarifliche Wochenarbeitszeit: 35 Stunden.

Nicht sicher? Die Übersicht der Entgeltgruppen erklärt, welche Tätigkeit in welche EG gehört.

Arbeitszeit und Zulagen
14 %

Betriebsdurchschnitt: Baden-Württemberg 15 %, Bayern 14 %, übrige Gebiete meist 6 bis 15 %. In NRW ist sie nicht im Tabellenwert enthalten.

0 %
Sonderzahlungen einrechnen
69 %
55 %

Gestaffelt: 25 % ab 6 Monaten, 35 % ab 12, 45 % ab 24, 55 % ab 36 Monaten.

Steuer und Sozialversicherung
Ergebnis aktualisiert sich live
Netto im Monatsschnitt
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Brutto im Monat
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Monatsbrutto im Detail

    Abzüge im Monatsschnitt

      Sonderzahlungen im Jahr

        • Jahresbrutto0 €
        • Jahresnetto0 €
        • Nettoquote0 %
        • Monatsgehälter im Jahr0
        • Stundenlohn0 €
        • IG-Metall-Beitrag (1 %)0 €

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        Wann welches Geld kommt

        Bruttoauszahlung je Monat. Gelb markiert sind die tariflichen Sonderzahlungen: T-ZUG B im Februar, Urlaubsgeld im Juni, T-ZUG A und T-Geld im Juli, Weihnachtsgeld im November.

        Monatsentgelt Sonderzahlung

        Vom Tarifbrutto zum Netto: alle Abzüge 2026

        Zwischen Bruttoentgelt und Kontostand liegen sechs Abzüge. Fünf davon sind gesetzlich fixiert, einer hängt von deiner Krankenkasse ab. Hier stehen die Werte, mit denen dieser Rechner arbeitet.

        Arbeitnehmeranteile und Rechengrößen der Sozialversicherung 2026
        BeitragAnteil ArbeitnehmerBemessungsgrenze
        Rentenversicherung9,3 %8.450 € im Monat
        Arbeitslosenversicherung1,3 %8.450 € im Monat
        Krankenversicherung7,3 % plus halber Zusatzbeitrag5.812,50 € im Monat
        Pflegeversicherung1,8 %, Sachsen 2,3 %5.812,50 € im Monat
        Zuschlag für Kinderlose ab 230,6 %5.812,50 € im Monat

        Der durchschnittliche Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung liegt 2026 bei 2,9 Prozent, die Hälfte davon trägt der Arbeitgeber. Die Spanne zwischen den Kassen ist erheblich, von etwa 2,2 bis über 4,3 Prozent. Deshalb ist der Zusatzbeitrag im Rechner ein Eingabefeld und keine Konstante. Ein Punkt Unterschied macht bei 4.000 Euro Brutto rund 20 Euro netto im Monat.

        Steuer 2026

        Der Grundfreibetrag liegt 2026 bei 12.348 Euro. Darüber steigt der Grenzsteuersatz von 14 Prozent an, ab 69.879 Euro zu versteuerndem Einkommen gilt der Spitzensatz von 42 Prozent. Der Solidaritätszuschlag fällt erst über einer Freigrenze von 20.350 Euro festgesetzter Einkommensteuer an, weshalb er bei den meisten Tarifentgelten der M+E-Industrie mit Steuerklasse I oder IV nicht anfällt. Die Kirchensteuer beträgt 8 Prozent in Bayern und Baden-Württemberg, sonst 9 Prozent.

        Warum die Sonderzahlungen im Auszahlungsmonat härter besteuert werden

        Einmalzahlungen wie Urlaubsgeld oder T-ZUG werden nach der Jahreslohnsteuertabelle versteuert. Die Rechnung läuft so: Der Arbeitgeber bildet ein voraussichtliches Jahresentgelt mit und ohne Einmalzahlung und zieht die Differenz der beiden Jahressteuerbeträge ab. Weil die Einmalzahlung damit ganz oben auf dem Jahreseinkommen liegt, trifft sie der Grenzsteuersatz und nicht der Durchschnittssteuersatz. Im Juli sieht die Abrechnung deshalb schlechter aus, als sie über das Jahr gerechnet ist. Dieser Rechner zeigt bewusst den Jahresdurchschnitt, weil das die Zahl ist, mit der man planen kann.

        Wie der Rechner rechnet

        Der Rechner arbeitet in vier Schritten. Jeder Schritt ist nachvollziehbar, weil das Ergebnis rechts als Zeile für Zeile aufgeschlüsselter Lohnstreifen erscheint.

        Schritt 1: Tabellenentgelt

        Aus dem gewählten Tarifgebiet und der Entgeltgruppe kommt das tarifliche Monatsentgelt nach der ERA-Entgelttabelle, gültig ab 01.04.2026. Weicht deine Wochenarbeitszeit von der tariflichen ab, wird der Wert anteilig umgerechnet: 30 Stunden bei 35 tariflichen Stunden ergeben 30/35 des Tabellenwerts.

        Schritt 2: Zulagen

        Auf das Grundentgelt kommen Leistungszulage, Schicht- und Zeitzuschläge sowie eine übertarifliche Zulage. Die Leistungszulage ist der Posten, der am häufigsten vergessen wird. Im Betriebsdurchschnitt liegt sie in Baden-Württemberg bei 15 Prozent und in Bayern bei 14 Prozent. In Nordrhein-Westfalen steckt sie nicht im Tabellenwert, sondern kommt betrieblich obendrauf. Wer sie dort weglässt, rechnet sein Entgelt systematisch zu niedrig.

        Schritt 3: Sonderzahlungen

        Die Metall- und Elektroindustrie zahlt über das Jahr verteilt fünf tarifliche Extras. Sie summieren sich auf gut zwei zusätzliche Monatsgehälter, landen aber nicht gleichmäßig auf dem Konto. Genau das zeigt der Jahresverlauf unter dem Rechner.

        Tarifliche Sonderzahlungen der M+E-Industrie und ihr Auszahlungsmonat
        LeistungHöheAuszahlung
        T-ZUG B26,5 % des regionalen EckentgeltsFebruar
        Urlaubsgeld50 % des Urlaubsentgelts, wirtschaftlich ca. 69 bis 72 % eines MonatsentgeltsMai oder Juni
        T-ZUG A27,5 % des individuellen MonatsentgeltsJuli
        T-Geld18,4 % eines MonatsentgeltsJuli
        Weihnachtsgeld25 bis 55 % je nach BetriebszugehörigkeitNovember

        T-ZUG A lässt sich für Schichtbeschäftigte, Eltern und Pflegende in bis zu acht freie Tage umwandeln. Das T-Geld kann ein Betrieb bei schlechter Ertragslage verschieben oder aussetzen. Deshalb sind alle fünf Posten im Rechner einzeln abschaltbar.

        Schritt 4: Steuern und Sozialabgaben

        Aus dem Jahresbrutto berechnet der Rechner die Abzüge mit den Werten für 2026: Grundfreibetrag 12.348 Euro, Rentenversicherung 9,3 Prozent Arbeitnehmeranteil, Arbeitslosenversicherung 1,3 Prozent, Krankenversicherung 7,3 Prozent plus die Hälfte des Zusatzbeitrags (Durchschnitt 2,9 Prozent), Pflegeversicherung 1,8 Prozent, in Sachsen 2,3 Prozent, für Kinderlose ab 23 Jahren zusätzlich 0,6 Prozent. Die Beitragsbemessungsgrenzen liegen 2026 bei 8.450 Euro im Monat für Rente und Arbeitslosigkeit und bei 5.812,50 Euro für Kranken- und Pflegeversicherung.

        Was das Ergebnis nicht ist. Der Nettowert ist eine sorgfältige Näherung, keine Entgeltabrechnung. Betriebliche Altersvorsorge, vermögenswirksame Leistungen, Sachbezüge, ein Firmenwagen, Freibeträge aus dem Vorjahr und die genaue Behandlung von Einmalzahlungen nach der Jahrestabelle verschieben das Ergebnis. Für die verbindliche Zahl gilt deine Entgeltabrechnung.

        Häufige Fragen

        Wie viel netto bleibt von 4.000 Euro brutto in der M+E-Industrie?

        Das hängt von Steuerklasse, Kirchensteuer, Kinderfreibeträgen, Krankenkasse und Bundesland ab. Stelle die Werte im Rechner ein, dann siehst du das Ergebnis mit allen sechs Abzügen aufgeschlüsselt. Wichtig für die M+E-Industrie: Rechne mit dem Jahresbrutto inklusive Sonderzahlungen, nicht mit zwölf Monatsentgelten.

        Warum ist mein Netto im Juli niedriger als erwartet?

        Im Juli kommen T-ZUG A und T-Geld zusammen. Einmalzahlungen werden nach der Jahreslohnsteuertabelle versteuert und treffen damit den Grenzsteuersatz statt den Durchschnittssteuersatz. Der prozentuale Abzug ist in diesem Monat höher. Über das Jahr gerechnet gleicht sich das aus, spätestens mit der Steuererklärung.

        Welche Steuerklasse ist für mich richtig?

        Ledige haben Klasse I, Alleinerziehende Klasse II mit einem Entlastungsbetrag von 4.260 Euro. Verheiratete können IV/IV, IV/IV mit Faktor oder III/V wählen. III/V bringt monatlich mehr Netto beim Höherverdienenden, führt aber häufig zu einer Nachzahlung. Die Summe der Jahressteuer ist bei allen Kombinationen gleich, nur die Verteilung über das Jahr ändert sich.

        Rechnet der Rechner Kinderfreibeträge mit?

        Ja, aber korrekt eingeordnet: Kinderfreibeträge senken beim Lohnsteuerabzug nicht die Lohnsteuer selbst, sondern nur die Bemessungsgrundlage für Solidaritätszuschlag und Kirchensteuer. Das Kindergeld wird separat ausgezahlt und ist kein Bestandteil der Entgeltabrechnung.